© Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch
Im Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch wurde eine offenen Radwerkstatt eingerichtet

Mobilität für Jugendliche

Jugendmobilität Projektreihe 2024

Im Jahr 2024 konnten 13 Jugendmobilitätsprojekte realisiert werden, an denen rund 23.000 Jugendliche aktiv mitgearbeitet haben.

© Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch
Im Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch wurde eine offenen Radwerkstatt eingerichtet

Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen, sind vor allem Kreativität, Engagement und Beharrlichkeit gefragt. Die außerschulischen Jugendeinrichtungen haben seit 2022 mit der Umsetzung von 34 Jugendmobilitätsprojekten eindrucksvoll bewiesen, dass sie über diese Qualitäten verfügen.

Dank einer kleinen finanziellen Unterstützung konnten im Jahr 2024 13 Jugendmobilitätsprojekte realisiert werden, an denen rund 23.000 Jugendliche aktiv mitgearbeitet haben. Die Reichweite der Social Media-Aktivitäten ist dabei nicht mitgerechnet, aber die Erwartungen sind vielversprechend. So wurden beispielsweise die Postings der Landjugend Österreich, die zur klimafreundlichen Anreise zu ihren Veranstaltungen aufgerufen haben, insgesamt 79.802 Mal angesehen.

Lassen Sie sich hier von der Kreativität der außerschulischen Jugendeinrichtungen inspirieren, die außergewöhnliche Jugendmobilitätsprojekte umgesetzt haben.

© Radclub Schnauze

Landjugend Next Generation – zukunftsorientierte Anreise

Die Landjugend Österreich rief zu einer klimafreundlichen Anreise zu sechs bundesweiten Veranstaltungen auf. Dazu wurde ein umfangreiches Social Media Konzept inkl. Social Media Plan, Storyboard für Social Media Posts, Recherche alternativer Anreisemöglichkeiten, Erstellung von Reels, Infomaterial, Community-Betreuung, Controlling erstellt. Die Ergebnisse waren atemberaubend: Die Social-Media-Postings wurden bei 56.807 im Feed (Hauptseite) eingespielt, 79.802-mal geöffnet und durchgesehen, es kam zu 2.607 Interaktionen mit den Zielgruppen, plus 1 Newsletter: 70 % der Mitglieder sind zu den Bundesentscheiden klimafreundlich angereist. Alle Dienstfahrten wurden mit Verkehrsmitteln zurückgelegt.
 

© Pascal Gruber

RAD:WERK:PIELACHTAL – Deine Bike-Kitchen im Pielachtal

In der Gemeinde Ober-Grafendorf wurde auf Initiative des Radclubs Schnauze eine leer stehende Garage der Postzusteller:innen im Ortszentrum gemeinsam mit Streetwork Pielachtal und sehr engagierten Jugendlichen in eine standortbezogene Fahrradwerkstatt umgewandelt. Die Gemeinde stellte diese kostenlos zur Verfügung.  Mit viel Engagement wurde die Garage ausgemalt, die Ausstattung beschafft und alles liebevoll eingerichtet. Zusätzlich fanden mehrere Fahrradworkshops statt, bei denen der Klimaschutz besonders hervorgehoben wurde. Nun erstrahlt die Garage in neuem Glanz und auch die Schüler:innen der benachbarten Schule zeigen großes Interesse. Trotz widriger Umstände durch das Hochwasser gelang es 28 Jugendlichen, einem Graffiti-Künstler sowie 25 Jugendarbeiter:innen und Vereinsmitgliedern, gemeinsam etwas Großartiges und Nachhaltiges auf die Beine zu stellen. Herzliche Gratulation an alle Beteiligten!
 

© Mobile Jugendarbeit Klosterneuburg

TOOL-Box: Jugendliche schrauben selbst an ihren Fortbewegungsmitteln

Die Mobile Jugendarbeit Klosterneuburg wollte den bestehenden Skaterpark mit BMX-Bahn durch die Errichtung einer mobilen Werkstatt für Fahrräder, Skateboards, Scooter und einen Verleih diverser Fortbewegungsmittel aufwerten. 40 Jugendliche und 3 Jugendbetreuer:innen waren aktiv dabei. Das ist tatsächlich längerfristig gelungen. Es schaut gut aus, dass aus einer mobilen Werkstatt eine fixe Werkstatt wird. Das ist gelebte Nachhaltigkeit!

 

© Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch

Bagger´s Bike Box

Obwohl Jugendliche grundsätzlich mehr Interesse an motorisierten Mobilitätsformen haben, besteht großes Interesse an Umweltthemen und nachhaltigem Handeln. Mit der Einrichtung einer offenen Radwerkstatt im Jugendzentrum Bagger/Verein Mitmensch sollte diese Alternativen zur motorisierten Jugendmobilität im ländlichen Raum gefördert werden. An der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter:innen der Stadt und der lokalen Presse teil. Dafür wurden Fahrrad-Reparatur-Nachmittage u. a. Aktionen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit umgesetzt. Einige Jugendlichen wollten reparieren, waren aber nicht mit dem eigenen Fahrrad da. Aus dieser Not wurde gemeinsam ein altes Peugeot -Trekking-Fahrrad restauriert. Gleichzeitig war genau vor dem JUZ ein offizieller Festakt, wodurch die offene Radwerkstatt gut sichtbar wurde. Dadurch fanden sich viele Unterstützer:innen und neun Fahrräder konnten an bedürftige Menschen verteilt werden. Insgesamt waren 40 Jugendliche und 3 Jugendbetreuer:innen am Projekt beteiligt. Das Angebot der Spendenräder wird in der bestehenden Kooperation weiterbetrieben. Alles in allem: auch sehr nachhaltig!
 

© JUZ Gratwein-Straßengel der LOGO Gmbh

MurArt – Jugend verschönert den Murradweg

In Gratwein-Strassengel in der Steiermark wurde ein neuer Mur-Radweg errichtet. Die grauen Betonwände haben Menschen eingeladen, ihre Unzufriedenheit durch „Schmierereien“ kundzutun. Um diese Situation zu verbessern, wurde vom JUZ Gratwein-Straßengel durch ein Graffiti-Projekt die graue Betonwand zusammen mit Jugendlichen, dem Umweltausschuss der Gemeinde und dem KEM-Manager neu gestaltet. Die Ergebnisse wurden beim Umweltfest der Marktgemeinde präsentiert. Damit wurde auch eine breite Öffentlichkeit mit ca. 200 Personen angesprochen. Das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität der Jugendlichen wurde durch die Malarbeiten verstärkt. Insgesamt konnten neben den 200 Besucher:innen 45 Jugendliche und 6 Jugend an diesem Projekt teilhaben. Die schön bemalte Mauer bleibt.
 

© Verein Fensterplatz

„Cycle of Lives: Alte Räder - neue Wege“

Der Verein Fensterplatz betreibt in Graz das Arbeitsprojekt heidenspass für arbeitsmarktferne junge Erwachsenen in Krisensituationen. Die Jugendlichen arbeiten im Bereich Upcycling in Form einer niederschwelligen und stundenweisen Beschäftigung in der Näherei, Ausstattungswerkstatt oder Lehrküche. Sie haben nur selten ein eigenes Fahrrad und können daher auch häufig nicht Fahrradfahren. Neben bewusstseinsbildenden Maßnahmen zur klimafreundlichen Mobilität konnten drei Leihfahrräder restauriert werden. Ferner wurden fünf Übungstage und 3 Workshops (inkl. Pflege/Reparaturen am Fahrrad) mit 48 Jugendlichen und 12 Jugendbetreuer:innen umgesetzt.

„Komm, schraub mit!“

Das JUZ Spektrum in Salzburg widmete sich der Bewusstseinsbildung für das Fahrrad als klimafreundliches Fortbewegungsmittel und wollte Kinder befähigen, einfache Reparaturen an ihren Fahrrädern selbst durchzuführen. Sie wurden so angeregt, individuelle Lebenswelten und Erfahrungsräume selbst zu erkunden. Außerdem wurde noch fehlendes Fahrradmaterial für die bestehende Radwerkstätte gekauft.Insgesamt waren 126 Jugendliche und 2 Jugendbetreuer:innen in die Aktionstagen eingebunden.

 

© Verein Jugendtreff Korneuburg

Weiterbildung Fahrradreparatur/-service für Jugendzentrumsmitarbeiter:innen

Im Rahmen eines EU-Projektes wurde eine Radservicstation beim JUZ eingerichtet. Es fehlte aber an Betreuer:innen des Jugendzentrums, die das entsprechende Know-How für einfache Fahrradreparaturen haben, damit langfristig gemeinsam mit den Jugendlichen an ihren Rädern geschraubt und repariert werden kann. Drei Jugendbetreuer:innen bekamen daher eine professionelle Schulung, damit die Radservicestation auch in Zukunft nachhaltig belegt und genutzt werden kann. Dies ist insbesondere wichtig, da Elektroroller von den Jugendlichen forciert werden und damit diverse aktive Verkehrsmittel einer starken Konkurrenz ausgesetzt sind.  Das JUZ errechnete, dass bei Schulung von 10 Jugendlichen pro Monat in 5 Jahren 600 Jugendliche zum Fahrradfahren motiviert werden können. 

© Verein Jugendtrefff Korneuburg

Jugend auf Rädern

Das Jugendcafé Leonding hat das Thema klimafreundliche Mobilität zu einem persönlichen Anliegen der Besucher:innen gemacht. Dafür wurden durch die Einladung von Stadtrat Mag. Armin Brunner (Verkehr und Mobilität) als fulminanter Referent und in Workshops die vielfältigen Aspekte des Klimawandels beleuchtet und gemeinsam geplant, was im Alltag klimafreundlich gestaltet werden kann. Dabei kam die Idee auf, eine multifunktionale Radservicestation direkt neben dem JUZ mit angrenzendem Skaterpark einzurichten. Dafür werden Werkzeuge und anderes Material beschafft. Die Aktion wird durch intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Social Media, Flyern u. a. beworben. Es wurde ein großer Erfolg: 415 junge Menschen und 10 Jugendbetreuer:innen setzen nun nachhaltige Maßnahmen für den Klimaschutz um.
 

© WIKI Kinder- und Jugendgemeinderat Gössendorf

Mit den Öffis gemeinsam ans Ziel und Bildungsangebote besuchen!

Obwohl Begrifflichkeiten wie „Klimawandel“ und „Klimaschutz“ Eingang in den täglichen Sprachgebrauch gefunden haben, fehlt es an tieferem Wissen und aktivem Handeln. Trotz verschiedener Initiativen in Schulen zur Förderung der aktiven Mobilität werden in Gössendorf und Umgebung auch kurze Distanzen mit dem elterlichen Pkw zurückgelegt. Eltern fungieren als Privat-Taxi. Viele Kinder besitzen Smartphones, Spielkonsolen und viel Spielzeug. Was ihnen dadurch fehlt, ist das gemeinsame Erleben der realen Welt. Das Projekt „Mit den Öffis ans Ziel“ soll dem Trend entgegenwirken. Es wurden klimafreundliche Ausflüge mit Workshops zur klimafreundlichen Mobilität und der Besuch von externen Bildungsangeboten zum Thema Klimaschutz für Kinder und Jugendliche verbunden. 40 Jugendliche konnten davon profitieren.
 

© SOFA Verein für Schulsozialarbeit

„Youth Move-Gemeinsam mobil“

Das Projekt des Vereins für Schulsozialarbeit konnte Jugendliche für nachhaltige Mobilität begeistern und ihr Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz stärken. Es wurden Skate-Workshops, Roller-Parcours, Springschnur-Challenges sowie ein Aktionstag mit der Polizei in den Gemeinden Seiersberg-Pirka, Kalsdorf, Werndorf und Lieboch. Des Weiteren wurde noch Reparaturmaterial für die nachhaltige Pflege von Fahrrädern angeschafft. Diese sichert die Nachhaltigkeit des Projekts. Insgesamt nahmen an den 4 Aktionstagen 93 Kinder und Jugendliche teil und 9 Jugendbetreuer:innen. Laut Rückmeldung des Vereins: Ein voller Erfolg!

 

© Verein Balu&Du

Bike&Du

Immer mehr Kinder und Jugendliche, die das Jugendzentrum vom Verein Balu&Du besuchten, berichteten über ihre kaputten Fahrräder. Sie wechselten zu E-Scootern, da ihre Fahrräder nicht mehr betriebsfähig waren. Damit rückte das Fahrrad in den Hintergrund. In Kooperation mit einer Fahrradreparaturwerkstätte wurden daher gemeinsam Radreparaturworkshops mit den Besucher:innen des JUZ umgesetzt, inklusive Spezialworkshops für BMX und Trail Bike. Neben praktischen Übungen konnte intensiv auf die Vorteile und Möglichkeiten klimafreundlicher Mobilität eingegangen werden. Damit soll die Fahrradroutine wieder aufgebaut werden. 120 Jugendliche waren an 7 Veranstaltungstage aktiv dabei.
 

© WIKI Jugendzentrum Grünanger

Fahrradverleih+ am Grünanger

Die bauliche Infrastruktur rund um das Jugendzentrum Grünanger ist so gestaltet, dass sie zum Fahrradfahren einlädt. Nicht alle Besucher:innen haben dafür die Möglichkeit. Um diese Form der klimafreundlichen Mobilität zu fördern, wurde nach Möglichkeiten gesucht, alte, nicht mehr gebrauchte Fahrräder zu finden und diese mit den Jugendlichen zu reparieren, damit es fahrtüchtig wird und verliehen wird. Im Sinne des Klimaschutzes haben diese gemeinsam reparierten Fahrräder einen besonderen Wert, der das vom Jugendzentrum ausgegebene Motto "Lieber reparieren als neu kaufen“ unterstützt.
 

(Klima)Fit ins JUZ

Die Besucher und Besucherinnen des Jugendzentrums Spektrum in Leoben kamen häufig mit dem Moped. Die Jugendbetreuer und Jugendbetreuerinnen wollten diese zur klimafreundlichen An- und Abfahrt motivieren. So wurde gemeinsam eine Sitzgruppe mit einem Fahrrad- und Scooterständer aus Paletten selbstständig geplant und gebaut. Durch einen Vortrag über die Auswirkungen des Klimawandels wurden die jungen Menschen aufgeklärt und motiviert, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Fazit: Die Besucher und Besucherinnen nutzen nun vermehrt Fahrräder, Scooter oder gehen zu Fuß! Insgesamt beteiligten sich 100 junge Menschen am Projekt. 
 

Kooperative Jugendfahrradwerkstätte im Netzwerk Süd Linz 

Junge Menschen aus sozial benachteiligten Familien besitzen oft kein Fahrrad. Streetwork Linz Süd vom Verein Jugend und Freizeit hat im Linzer Süden eine Jugendwerkstätte eingerichtet. Bei einer viertägigen Eröffnungsveranstaltung und nach Bedarf in den Sommermonaten wurden mit Jugendlichen Fahrräder repariert. An 12 Veranstaltungstagen waren 250 Jugendliche und 11 Jugendbetreuer und Jugendbetreuerinnen eingebunden. Das Interesse war groß, aber die finanziellen Ressourcen klein. Durch Kontaktaufnahme mit den Wohnbauträgern, konnten jedoch bereits beim folgenden Nachbarschaftsfest reparierte Fahrräder an Kinder verschenkt werden, die sich sehr darüber freuten. Angestrebtes Ziel für die Zukunft ist es, möglichst viele alte Fahrräder wieder gemeinsam instand zu setzen.
 

Radtour der katholischen Jugend Hausmannstätten 

Junge Menschen machten sich vom 12. bis 14. August 2023 auf, mit dem Zug und Fahrrädern von Graz nach Salzburg zu fahren, um dort die Umgebung mit dem Rad zu erkunden. In ersten Mini-Workshops im Zug, wurde der ökologische Fußabdruck einzelner Verkehrsmittel besprochen. Auch die Abende wurden genutzt, um den Jugendlichen, nachhaltiges und klimafreundliches Reisen durch Vorträge, Gruppenarbeiten und diverse Spiele und Quizabende näherzubringen. Gemeinsam wurde reflektiert, wie die Jugendlichen ihre eigene Mobilität nachhaltig gestalten und auch andere dazu motivieren können. An 5 Veranstaltungstagen waren 18 Jugendliche und 5 Jugendbetreuer und Jugendbetreuerinnen eingebunden.

 

Fit fürs Fahren: Reparaturworkshops im Haus Erdberg  

Das Haus Erdberg in Wien ist eine Einrichtung des Roten Kreuzes, in dem 93 unbegleitete, männliche Geflüchtete aus aller Welt beherbergt und von Betreuern und Betreuerinnen auf dem Weg in unsere Gesellschaft begleitet werden. Die Einrichtung besitzt Fahrräder, die verliehen werden. In Zusammenarbeit mit dem Verein Lenkerbande wurden 12 Fahrradreparaturworkshops mit 43 Teilnehmende umgesetzt, bei der einerseits Fertigkeiten zur Reparatur, dabei aber auch Wissen rund um das Fahrrad vermittelt wurden. Der durch die Selbsterfahrung ausgelöste Reflexionsprozess führte zu einer höheren Sensibilisierung im Umgang mit den Fahrrädern und ist ein weiterer Schritt in Richtung Selbstverantwortung und Klimaschutz. 

Pimp my Ride! Radworkshops von Mädchen* für Mädchen*! 

Speziell im ländlichen Raum ist es für Jugendliche cool, ein Auto zu besitzen. Viele Mädchen legen Wert darauf, dass der künftige Partner ein Auto besitzt. Fahrrad und öffentlicher Verkehr werden eher als lästiges Übel wahrgenommen und abgewertet, weil kein Auto vorhanden ist. Diese Abwertung hat einen direkten Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der jungen Frauen, weil diese sich nicht in ihrer persönlichen Autonomie gestärkt, sondern sich „abhängig“ fühlen. In vier Workshops des Vereins EqualiZ mit 62 Teilnehmerinnen wurden 5 alte Fahrräder repariert, komplett neu gestaltet und an die Teilnehmerinnen verschenkt. Sie werden fast täglich benutzt. In Zukunft sollen die Workshops fortgesetzt und eine „Rent your Ride“-Station eingerichtet werden. Fazit: Das Fahrrad konnte sich als klimafreundliche Alternative zum Auto etablieren und die individuelle Autonomie der Mädchen fördern. Auch zwei Videos wurden erstellt: Bewerbung  Workshop

FIN -Fahrradfahren, Information und Nachhaltigkeit

In der mobil-betreuten Wohngemeinschaft der Kinderfreunde Steiermark leben 24 unbegleitete Minderjährige in der Grundversorgung. Sie haben wenig Geld zur Verfügung und können sich daher auch die öffentlichen Verkehrsmittel nicht leisten. In einer neu eingerichteten Fahrradwerkstätte lernen die Jugendlichen alte und gebrauchte Fahrräder instand zu setzen, die dann an bedürftige Personen weitergegeben werden. Dabei erfahren Sie auch, wie wichtig eine klimafreundliche Mobilität ist. Durch die Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Fahrradwerkstatt werden ihre Fähigkeiten und Beschäftigungschancen verbessert. Bisher wurden 15 Veranstaltungstage umgesetzt, die Fahrradwerkstatt ist jeden Tag von 14:30 bis 22:00 geöffnet.

 

ReparaTourWerkstatt  

Der Verein Jugend und Lebenswelt initiierte eine „ReparaTourWerkstatt“, welche über eine rein standortbezogene Fahrradreparaturwerkstätte (in Räumen/Garagen) in die Lebenswelt von jungen Menschen hinausreicht. An mehreren Terminen wurden gemeinsam mit jungen Menschen (ihre) Fahrräder an verschiedenen Standorten repariert und serviciert. In Zusammenarbeit mit einem Fahrradmechaniker erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wie sie (ihre) Räder in Schuss halten können. Der mobile Ansatz wurde genutzt, um jungen Menschen niederschwellig Reparaturmöglichkeiten vor Ort zu bieten und damit auch eine klimafreundliche Mobilität zu forcieren. Insgesamt nahmen 30 junge Menschen im Alter von 12-23 Jahren das Angebot an, egal welcher Herkunft, Staatsangehörigkeit, welchen Geschlechts, welcher Religion, etc diese haben.  

Klima Zirkus 

Der „Verein zur Förderung der Zirkuskünste im urbanen und ländlichen Raum“ wollte das Interesse für klimafreundliche Mobilität bei Jugendlichen wecken, in dem er diese Inhalte gleichzeitig mit Zirkus und Performance verbunden hat. Am 02. September 2023 wurde dieses Event umgesetzt, an dem 155 Kinder, Jugendliche und Eltern sowie 10 Jugendbetreuer und Jugendbetreuerinnen teilnahmen. Veranstaltet wurde eine Fahrradparade, ein Mitmachzirkus, Workshops, ein Fahrradparcours, Sammeln von Ideen für die Zukunft, eine Zirkusshow, wo Profis und junge Menschen aufgetreten sind u. v. a. m. Fazit: Ein voller Erfolg!

Portrait Cosima Pilz

Kontakt

klimaaktiv mobil – Mobilitätsmanagement Jugendeinrichtungen
Cosima Pilz
Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark

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