Eine zentrale Kälteanlage mit wenigen, gut gedämmten Kühlzellen sowie eine effiziente Abwärmenutzung mit kurzen, gut gedämmten Kälteleitungen sind ideal. Sie finden hier zahlreiche Tipps und umfangreiche Maßnahmenvorschläge, um die bestehende Kühlanlage zu optimieren und so Energie zu sparen bzw. mehrfach zu nutzen.
Förderung: Die UFI bietet attraktive Direktzuschüsse für die Anschaffung von gewerblichen Kühl- und Gefriergeräten die auf b2b.topprodukte.at gelistet sind bzw. den „topprodukte“Kriterien entsprechen. Informieren Sie sich hier über die Voraussetzungen und die Höhe der Förderung! |
Maßnahme (1 entspricht gering, 4 entspricht hoch) | Nutzen | Zeit | Kosten | Komplexität | |
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Richtiges Kühlen (Sofortmaßnahme) Warme Speisen zuerst auskühlen lassen und danach in das Kühl- oder Gefriergerät stellen, da sonst zusätzlich Energie zum Kühlen der Speisen aufgebracht werden muss. |
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Lagerfläche (Sofortmaßnahme) Lagerfläche optimal nutzen: Verwenden Sie wenige, gut gefüllte Kühlgeräte. Nahezu leere Kühlgeräte sind nicht energieeffizient. |
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Türen nur kurz öffnen (Sofortmaßnahme) Halten Sie die Türen von Kühlschränken und Kühlräumen so kurz wie möglich offen, um das Eindringen warmer, feuchter Luft zu minimieren.
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Aufstellungsorte (Sofortmaßnahme) Achten Sie auf den Standort Ihrer Kühlgeräte: Die Aufstellung neben Wärmequellen und bei direkter Sonneneinstrahlung soll vermieden werden. Für längerfristige Lagerungen eignet sich die Aufstellung der Geräte in unbeheizten Räumen (z.B. im Keller, da dort im Sommer niedrige Temperaturen herrschen).
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Temperatur im Kühlraum überprüfen (Sofortmaßnahme) Die Kühltemperatur regelmäßig kontrollieren. In Tiefkühlzellen sind -18 °C für langfristig frische Lebensmittel ausreichend. |
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Dichtungen der Kühlraumtüren überprüfen (Sofortmaßnahme) Um Wärmeeintrag von außen zu verhindern, müssen die Türdichtungen in einwandfreiem Zustand sein. Kontrollieren Sie die Dichtungen, denn schon kleine Risse in der Isolierung führen zu großen Verlusten. |
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Regelmäßige Reinigung (Sofortmaßnahme) Beim Kühlgerät benötigen die Kondensatorlamellen eine regelmäßige Reinigung, damit die Wärme effizient nach außen abgeleitet werden kann. Durch das monatliche Reinigen mit geringem Aufwand (abkehren oder feucht wischen etc.) können mehr als 20 % der Stromkosten eingespart werden!
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Abwärme von zentralen Kühlanlagen nutzen Häufig wird die Abwärme von Großkühlanlagen ins Freie abgeführt. Diese Wärme lässt sich jedoch mit überschaubaren Umbauten hervorragend über Wärmetauscher für die Vorwärmung von Warmwasser oder für die Lüftungsanlage verwenden.
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Minibars vermeiden oder umrüsten Konventionelle Minibars mit Absorber-Kälteaggregaten sind wahre Energiefresser. Alternativ bieten sich energieeffiziente Minibars mit Kompressortechnik an. Diese Produkte erreichen die Effizienzklasse A+++ und A++. Ein Anwesenheitssensor oder ein Timer sorgen für einen leisen Betrieb während Gäste im Zimmer sind. Eutektische Platten (= Kältespeicher) sorgen für eine lange Kühlzeit ohne Betrieb des Kompressors. Wenn es mit der Betriebsstrategie vereinbar ist, könnte in 4-Sterne-Betrieben auf Minibars verzichtet werden. Alternativ wären eine Maxibar auf jeder Etage oder ein mindestens 16-stündiges Roomservice für Getränke anzubieten. Für 5-Sterne-Betriebe sind Minibars verpflichtend. Beachten Sie hier die Klassifizierungsrichtlinie! |
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Altgeräte austauschen Indem alte Lagerkühlgeräte, Getränkekühler oder Kühlregale durch Produkte mit neuer Technologie ersetzt werden, lässt sich der Energieverbrauch um 30 bis 50 % reduzieren. Über die Lebensdauer gerechnet können sich so pro Gerät mehrere tausend Euro einsparen lassen. Stets aktuell listet b2b.topprodukte.at die die energieeffizientesten, steckerfertigen Gewerbekühlgeräte.
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Offene Kühlvitrinen vermeiden Auch wenn Kühlvitrinen in der Nacht mit Rollläden geschlossen werden, verbrauchen diese Geräte unnötig viel Energie. Hingegen weisen Kühlmöbel mit Glastüren einen deutlich geringeren Energieverbrauch auf. |
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